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Die Audiometrie ist ein verlässliches Messinstrument zur Qualitätskontrolle von Innenohrtherapien
Zusammenhang zwischen Audiometrie (Hörfähigkeit) und den Innenohrsymptomen Tinnitus, Hörverzerrung, Schwindel, Druck im Ohr
Nach meiner Erfahrung und im Einklang mit grundlegenden biologischen Plausibilitäten stehen die Innenohrsymptome Druck im Ohr, Hörverzerrung, Schwerhörigkeit, Tinnitus (Ohrgeräusche) und Schwindel (otogener Vertigo, Morbus Menière) in direktem Zusammenhang mit der Beeinträchtigung (bzw. Überforderung) der biologischen Qualität der jeweiligen zellullären Strukturen des Innenohrorgans.
In diesem Zusammenhang ist das Tinnitusgeschehen als ein Schmerzsignal der Sinneszellen in der Hörschnecke zu verstehen.
Die hochspezialisierten sensorischen Hörzellen können aufgrund ihrer Spezialisierung ihren biologischen Qualitätsverlust nicht als Schmerzsignal sondern nur als Tonsignal an das zentrale Nervensystem übermitteln.
Auch die Störungen des Gleichgewichtorgans lassen sich auf eine zellulläre Überforderung der zuständigen Sinneszellen im Labyrinth zurückführen.
Aufgrund einer nachlassenden biologischen Qualität der Sinneszellen im Labyrinth verzögert sich die an das Gehirn weitergeleitete Impulsqualität (z.B. die Geschwindigkeit der Signalgebung). Der zentrale Koordinator für das Gleichgewicht kann daraufhin im akuten Fall nur mit Schwindel reagieren.
Da die Hörfähigkeit ein direkter Ausdruck der biologischen Qualität von im Innenohr angesiedelten Nervenzellen ist, ist eine, über die Audiometrie messbare Verbesserung der Hörfähigkeit ein direktes Maß für die Verbesserung der biologischen Qualität der überforderten Innenohrzellen und somit auch ein Messinstrument für die Qualität einer Innenohrtherapie.
Der Druck im Ohr entsteht nach meiner Auffassung durch eine Überforderung der, die Innenohrflüssigkeit (Peri- und Endolymphe) produzierenden Innenohrzellen welche durch diese Überforderung nicht mehr in der Lage sind die korrekten Ionenkonzentrationen der Peri- und Endolymphe aufrecht zu erhalten, was wiederum osmotische Prozesse und damit Volumenveränderrungen zur Folge hat, was wiederum als Druckphänomene empfunden wird.
Der biologische Zustand des Innenohrorgans sowie seine Reaktion auf die hochdosierte Low Level Lasertherapie nach Dr. Wilden ® läßt sich mit Hilfe des Tonaudiogrammes gut abschätzen.

- Zwischen 0 und 30 dB besteht eine Zone der guten biologischen Belastbarkeit.
Meist wird der langsam fortschreitende Verlust der biologischen Qualität
der Hörzellen vom Betroffenen überhaupt nicht wahrgenommen.
Erst wenn die 30 dB Grenze erreicht ist wird dies als eine abnehmende
Hörfähigkeit wahrgenommen.
Gleichzeitig ist dies die Zone der sehr guten biologischen Reagibilität.
D.h. bei Patienten deren Hörkurve in diesem Bereich liegt kommt
es unter der hochdosierten Low-Level-Laser-Therapie zu einer raschen
Verbesserung der Hörfähigkeit sowie zu einem raschen Verschwinden
der Innenohrsymptome Druck im Ohr, Hörverzerrung (Dysakusis), Schwindel
(otogener Vertigo, Morbus Menière), und Hörgeräuschen (Tinnitus).
- Zwischen 30 und in etwa 80 dB besteht die Zone der ersten Hörgeräteverordnung.
Unter der ständigen Benutzung von Hörgeräten kommt es
in dieser Zone über die Jahre erfahrungsgemäß zu einer
ständigen fortschreitenden weiteren Reduktion der Hörfähigkeit
sowie zu einer weiteren Zunahme der entsprechenden Innenohrsymptome.
Meistens wird dies mit einer stetig zunehmenden Verstärkung der
Hörgeräte beantwortet. Gleichzeit ist dies die Zone einer
guten biologische Reagibilität. D.h. bei Patienten deren Hörkurve
in diesem Bereich liegt kommt es unter der hochdosierten LLL-Therapie
zu einer guten Hörverbesserung sowie zu einer deutlichen Abnahme
der entsprechenden Innenohrsymptome (Tinnitus, Schwindel usw.) Um die
Benutzung von Hörgeräten gänzlich überflüssig
zu machen muss jedoch die Hörfähigkeit über die 30 dB
Grenze angehoben werden, was durch eine entsprechend längerfristige
LLL-Therapie erreichbar ist.
- Zwischen 80 und 120 dB besteht die Zone der zweiten Hörgeräteverordnung,
d.h. in der Regel reichen die Hörgeräte der zweiten Zone nicht
mehr aus und es müssen höher schallverstärkende Hörgeräte
eingesetzt werden. Gleichzeitig ist dies die Zone einer immer noch vorhandenen
biologischen Reagibilität. D.h. auch Patienten mit derartig schwerwiegenden
Innenohrschädigungen ( vielleicht gerade diese Patienten) haben
durch eine hochdosierte LLL-Therapie einen guten biologischen Gewinn.
Insgesamt hängt das zu erreichende biologische Ergebnis der LLL-Terapie
am Innenohr also von der jeweiligen Ausgangssituation ab. Das letztendlich
mit Hilfe von Low Level Laser Licht zu erreichende biologische Endergebnis
ist darüberhinaus einerseits von der biologischen Regenerationszeit
von Nervenzellen und andererseits von der Dauer der LLL-Therapie abhängig.
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